Hey Tube, please let me down

Volle Tube! Abstraktes Spätwerk von William Turner, Öl auf Kellerwand (Bild: Transport for London)

Zugegeben, das Bier hätten wir mit großer Wahrscheinlichkeit auch so aufgemacht. Aber nun feiert die Londoner U-Bahn am 10. Januar 2013 nun mal ihren 150. Geburtstag. Da haben wir uns erlaubt, unserem Routine-Prost einen poetisch ratternden Toast zu attachen. Und zwar um exakt 0:00 Uhr (GMT/UTC) in der Münchner MGB-Zentrale: Dear London Underground …

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Tamtam bei den Comicanern (1)

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Polly zappelt und zerrt an der Leine. Eben öffnet die Toutou Bar. Das Hunderestaurant im Parc de Wolvendael. Die Bedienung streichelt Polly über den Kopf. Oha! So läuft das. In Pollys Gourmet-Nase brennt ein Feuerwerk der Düfte. „Nein, Polly. Da gehen wir nicht rein. Das ist dekadent. Durchgeknallt. Beinahe surrealistisch …

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Nichts ist unmöglich. Pröve

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„Ich hatte es geahnt! Die Badschai-Moschee steht auf einem riesigen Sockel und wieder einmal grinsen mich mindestens fünfzig Stufen hämisch an. Eine winzige Hoffnung keimt in mir, dass ich vielleicht auf der anderen Seite eine Rampe vorfinde.“ Es gibt keine Rampe. Wie so oft während seiner Reise ist Andreas Pröve auf Hilfe angewiesen. Sein Ziel: von Europa über den Landweg nach Indien und dort den Ganges entlang. Von der Mündung bei Kalkutta bis zur über 4000 Meter …

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Fridgeman on the Road

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„Ich stellte den Kühlschrank ein Stück vor mir ab und lehnte den Rucksack dagegen, um den Eindruck von Normalität zu erwecken. Als gehörten ein Kühlschrank und ein Rucksack zusammen. Und dann hielt ich den Daumen raus.“ Im Suff lässt sich Tony Hawks auf eine Wette ein. Per Anhalter und mit einem Kühlschrank im Gepäck soll er einmal rund um Irland fahren. Das macht er auch. Tony Hawks ist nicht verrückt, er ist Brite. Über die Reise mit seinem kühlen …

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Viele Füße!

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Reisende beachten oft nur die Models der Städte, bemustern die schlanken Beine des Eiffelturms, lauschen der sonoren Stimme von Big Ben, erschniefen die kardamomischen Düfte des Kapalı Çarşı. Schade. „Jede Stadt hat so viele Gesichter wie Bewohner“, sagt unsere Lieblingsurbanistin Mara Villa. „Reisende sollten sich viel öfter treiben lassen. Planlos …

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