Zen und die Kunst, einen Trolley zu tragen (5)

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Tage vergehen. Von Erleuchtung keine Spur. Kein Glühwürmchen-Pups, kein Lichtkalorien reduziertes Flackern erleuchtet meine innere Dunkelkammer. In meinem Argwohn unterstelle ich der buddhistischen Erleuchtungsvergabestelle, sie boykottiere meine laudable Fleißbildchensammlung. Ich versuche …

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Zen und die Kunst, einen Trolley zu tragen (4)

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Anweisung an einen Tee-suchenden: Beobachte zehn Jahre lang den Tee, werde selber zum Tee, vergiss dann alles und – trinke. Profi-Buddhisten erkennen dahinter die kleine Anleitung zum Bambus-Malen aus Eugen Herrigels Klassiker Zen und die Kunst des Bogenschießens. Eine Lektüre, die mich …

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Zen und die Kunst, einen Trolley zu tragen (3)

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Der Berg rief. Ich kam. Ein Weilchen her, das Ganze. Irgendwo in den Alpen. Auf dem Gipfel saß ein Zen-Meister. Ringsum dichter Nebel. Der Meister lächelte etwas jenseitig und reichte mir eine Tasse Tee. Mit jedem Schluck wurden die Berge hinter dem Nebel klarer. So klar, dass mein Blick durch den Stein drang. Ich sah …

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Zen und die Kunst, einen Trolley zu tragen (2)

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Colombos Verkehr hat James-Bond-Format. Von den Standard-Gimmicks im Auto werden allerdings nur zwei genutzt: Gas und Hupe. Lenkrad, Blinker und Bremse sind reine Deko. Braucht kein Mensch. Gelenkt und geblinkt wird mit der Hupe, gebremst wird gar nicht. Notizbuch-Eintrag: Feel like a fucking Crashtest-Dummy …

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Zen und die Kunst, einen Trolley zu tragen (1)

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Für Globespotter ist immer Reisezeit. Fernweh? Eine chronische Beschwerde, die einem in die Seele fährt, wann immer das Murmeltier namens Alltag auch nur die Nase aus dem Bau streckt. Soweit die Theorie. Das wirkliche Reiseleben ist voll von spaßbremserischen Fragen à la Was zum Baedeker mache ich hier …

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