Schmökern statt schnacken

Kultur-Dixi: Berliner BücherboXX (Foto: Max Lichtenberg)

Lustig ist das Korrespondenten-Leben, Gloria, Gloria, Ho. Unser Mann in Berlin jedenfalls schiebt seine Bocciakugel mit einer Ruhe, die selbst einen Staatsbibliothekar nervös machen würde. „Schieben” ist zu viel gesagt. Er meditiert sie vor sich her wie ein pensionierter Jedi-Ritter. Alle Jahre erreicht uns dann eine Meldung, deren Haltbarkeitsdatum schon …

[weiter lesen]

Dublin’s Quirky Seven – Das Special (3)

Goodbye, Rubik's Cube's Day! Absolute Retro-Eden, dieser Dublin Flea Market (Design: Davey Ahern / Dublin Flea Market)

All I needed was rain. Könnte in den Memoiren unseres Chefs stehen. Einen Grund muss es ja geben, dass er ständig nach Irland fährt, wenn er nicht gerade in seiner Münchner Stammkneipe Theken-Zen praktiziert. Dabei behauptet er, vom Standpunkt des gehobenen Regenanbeters sei Irland einer seiner größten Flops gewesen. It never rains in …

[weiter lesen]

Dublin’s Quirky Seven – Das Special (2)

Vom Beer-Totaler zum Greet-Totaler: Der Dubliner grüßt mit jedem Körperteil (Foto: Munich Globe Bloggers)

Das Kleeblatt-Logo der Dublin Greeters kommt ein bisschen psychedelisch daher, wie mit dem Finger in Guinness-Schaum gemalt. Kosmisch angehaucht. Hat was. Und allemal besser als von einer Schnapsfahne umflattert zu werden. Wir wollten uns eigentlich einen Dublin Greeter schnappen und mit ihm eine Runde durch seine Hood drehen. Greeters, das sind …

[weiter lesen]

Dublin’s Quirky Seven – Das Special (0)

Zapfig, aber von Herzen: Dubliner Begrüßungsküsschen. Rowan Gillespies The Kiss (Foto: Munich Globe Bloggers)

Dublin, 10 Grad, Sonne. Die Frisur friert. „Drei Guinness, Meister.” Da sitzen wir nun im herbstlichen Dublin und klappern die Einträge unseres Chefs ab. Zuerst dachten wir: Echt großes Daumenkino, was er uns hinterlassen hat in seinem 70s-Notebook. Name der Location. Daneben steht „chefcool”, „f* Dude” oder „Mondlandung”. Das war’s. Quasi volle Aussagekraft voraus! Um das zu stemmen brauchen …

[weiter lesen]

Gschaftlhuber aller Länder, vereinigt euch!

IMG_0825_rem_cut_sm

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ Stimmt nicht mehr ganz, diese These Karl Valentins. Auch mitten in der Heimat ist Fremdsein möglich. Zum Beispiel in der Münchner Großmarkthalle, sofern man überhaupt reinkommt, in das teilweise umzäunte Gelände zwischen Thalkirchner- und Schäftlarnstraße, südlich des Schlachthofviertels. Dazu braucht man einen Gewerbeschein. „Der Aufenthalt …

[weiter lesen]

Seite 4 von 512345