Artwork Orange – Vier Dudes in Rotterdam (3)

Rotterdam-King-Kong Bokito beteuert seine Unschuld: „Ich war's nicht. Fragt doch Gozilla!“. We know it: Häuser würfeln ist powerposh in Vangoghien – Kubushäuser (Foto: Munich Globe Bloggers)

Babuschkas Promillepegelanzeige silvesterte wie der alte Eildoktor. „Wir sollten mal tanken!“ Eine gute Idee zum richtigen Zeitpunkt. Wir flanierten gerade über Rotterdams Durstlöscherhighway Witte de Withstraat. Auf der anderen Seite stach uns De Witte Aap ins Auge. Und ins Ohr. Das Pub-Logo war so was wie ein weißer …

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Gin Diary – Episode 22

Jimmy remembered Bruce Lee's magic water metaphor and jimmysized it into „Be gin and tonic, my friend“ (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Nach einer halben Flasche Gin war mein Kopf eine Tardis. Bigger on the inside. Und ich konnte damit durch Raum und Zeit reisen. Durch Raum nicht ganz so gut. Ich verlief mich auf dem Nachhauseweg vom Augustin und landete in einem Programmkino. Da flimmerten gerade alle Folgen der beiden Emma-Peel-Staffeln von …

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Gin Diary – Episode 21

„Some girls' enchantment has a pretty guillotinesk quality“, Jimmy said to himself. „I'd better fix my head with some bungee rope.“

Host an Tschick? Die Ansage der kippenförmigen Aschenbecher-Extension am Mülleimer empfand ich wie das spontane „gimme five!“ eines Harlem-Ghetto-Checkers. Absolutely my cup of welcome. Cool and cosy. Rau, aber Bradda. Ich stand an der Bushaltestelle in fucking Nowhere-Vienna. Und ich spürte die Freiheit, …

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Gin Diary – Episode 18

„It feels so Bowie“, dachte Jimmy nach seinem dritten Gin Tonic im Atomic Kiss. „Time to move on, Berlin and all those memories“. (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Ich saß im Atomic Kiss. Vor mir lag die erste Postkarte. Der rote Lippenabdruck erinnerte mich an eine Stelle aus Somewhere I have never travelled, gladly beyond. Das subkutanste Gedicht, das ich kannte: in your most frail gesture are things which enclose me, / or which i cannot touch because they are too near. Und die tiefste Stelle …

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Gin Diary – Episode 17

Future is not my cup of gin: Jimmy loved places that took him back to a time that never was (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Berlin war voll mit den Geistern meiner Vergangenheit. Und hier gab es keinen Ort, ihnen zu entrinnen. Ich nippte an meinem ersten Gin Tonic, seit meiner Ankunft vor drei Tagen. Kein Championsmove. Die Gegenwart verschwamm noch mehr, während die Geister an Konturen gewannen. Aus dem Radio meldete sich …

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