Gin Diary – Episode 22

Jimmy remembered Bruce Lee's magic water metaphor and jimmysized it into „Be gin and tonic, my friend“ (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Nach einer halben Flasche Gin war mein Kopf eine Tardis. Bigger on the inside. Und ich konnte damit durch Raum und Zeit reisen. Durch Raum nicht ganz so gut. Ich verlief mich auf dem Nachhauseweg vom Augustin und landete in einem Programmkino. Da flimmerten gerade alle Folgen der beiden Emma-Peel-Staffeln von …

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Gin Diary – Episode 21

„Some girls' enchantment has a pretty guillotinesk quality“, Jimmy said to himself. „I'd better fix my head with some bungee rope.“

Host an Tschick? Die Ansage der kippenförmigen Aschenbecher-Extension am Mülleimer empfand ich wie das spontane „gimme five!“ eines Harlem-Ghetto-Checkers. Absolutely my cup of welcome. Cool and cosy. Rau, aber Bradda. Ich stand an der Bushaltestelle in fucking Nowhere-Vienna. Und ich spürte die Freiheit, …

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Gin Diary – Episode 20

October sunshine sometimes hits you harder than November rain: Jimmy was tired of watching his life passing by like a distant ship (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

„Chill it like Backpackman!“, empfahl der Slogan eines Hippie-Comics, den ich auf der Fähre gefunden hatte. Der Zero-Hero auf dem Cover war ein optischer Doppelgänger von Johnny Castaway, dem Robinsontyp, der in den 90s als Bildschirmschoner heruminselte. Anders als der Flopjäger und -sammler Johnny C. …

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Gin Diary – Episode 19

Beaches are my cup of Zen: Looking at the sea put some sand in the machinery that drove Jimmy's restlessness (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Auf meinem Weg zum Bahnhof griff ein kleines Kino nach meiner Aufmerksamkeit. Es zeigte den alten Blade Runner. Ich stellte mir vor, wie ich vor meinen Vater trat, den ich zum ersten Mal in meinem Leben sah. Auf meinem Handgelenk war mein Haltbarkeitsdatum tätowiert. Ich hielt es ihm unter die Nase: „Gib mir …

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Gin Diary – Episode 18

„It feels so Bowie“, dachte Jimmy nach seinem dritten Gin Tonic im Atomic Kiss. „Time to move on, Berlin and all those memories“. (Foto: Munich Globe Bloggers / Tara Tulpe)

Ich saß im Atomic Kiss. Vor mir lag die erste Postkarte. Der rote Lippenabdruck erinnerte mich an eine Stelle aus Somewhere I have never travelled, gladly beyond. Das subkutanste Gedicht, das ich kannte: in your most frail gesture are things which enclose me, / or which i cannot touch because they are too near. Und die tiefste Stelle …

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