A Late Summer’s Tale

Ein Tannenbaum geht seinen Weg

The first Mondlandung according to our Chef: Tannenbaum statt Stars and Stripes (Foto: Munich Globe Bloggers)

The first Mondlandung according to our Chef: Tannenbaum statt Stars and Stripes (Foto: Munich Globe Bloggers)

MGB-Chef im Glück: mein erster Weihnachtsbaum.‟ So ähnlich hätten wir Zonen-Gabi huldigend getitelt, hätte sich nicht der Chef eingeklinkt mit einem präsidentösen Veto, direkt aus dem unverdienten Lanzarote-Urlaub. „Aquarium-Matrosen! Badewannen-Haie! Geheimtintenfische!‟, verfluchte er uns via Skype. Dazu hatte er sich einen weißen Bart angeklebt. Das verstärkte den Kapitän-Haddock-Effekt dieser Flüche. Offenbar hatte der Chef auf seine No-Winter-Insel Tim und Struppi mitgenommen. Außerdem schickte er uns ein paar geschickt retuschierte Kindheitsfotos, auf denen er neben einem weihnachtlich verunstalteten Tannenbaum posiert. Okay, das schreiben wir lieber nicht, sonst bewirft er uns mit einem weiteren fluchaffinen Veto wie einst der zürnende Göttervater Zeus mit seinen Blitzen.

Was war passiert? Unsere sehr verehrte Leserin Madame Swediane von Altona hatte uns einen Tannenbaum to go geschickt. Der Chef, ansonsten ein Weihnachts-Ignorant der Leck-mich-Klasse 1, war so begeistert, dass er ihn seither überall mitnimmt, wenn er das Büro verlässt. Der Baum steckt in seinem wallet wie bei Analogis die Fotos ihrer Kinder, Familien, Haustiere, ihres Autos oder ihrer Garage. Platziert sich unser Chef irgendwo auf ein Bier, baut er als erstes den Baum auf. Im Pub. Im Flugzeug. Im Café del Frag-mich-nicht an der Playa Sowieso. Und im Supermarkt setzt er den Origami-Bonsai aufs Förderband vor seine Waren. Um sich „zugleich heimisch und auf Reisen zu fühlen‟. So ist er, unser Chef. Natürlich hat der Baum einen Namen: Nadelinho Jr.

In diesem Tannenbaum steckt mehr, als seine Größe vermuten ließe. Quasi Tic-Tac-Effekt. Neben der Endorphine-Animation brachte er uns Inspiration für eine neue Serie. Überhaupt, so viel dürfen wir jetzt schon verraten, wird 2016 das Jahr der Serien. Damit entfällt jede Grundlage, das Stand-by-Hirn vor der Glotze weg zu faden. Selbst für die most Desperate Housewives, die vershopptesten Sex-and-the-City-Chics und die abgestandensten Drittliga-Gucker.

Ein rustikales tack! an Madame Swediane und unseren Lesern ein hochsommerliches Jahresende

Die Munich Tannenbaum Bloggers

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