Thank you for the Munich!

Wir feiern Geburtstag Nr. 3

You like our Vespa-knattriges Retro-Mint? It's „so erfrischend!“ (Däkki) (MGB-Logo: Max Lichtenberg)

You like our Vespa-knattriges Retro-Mint? It’s „so erfrischend!“ (Däkki) (MGB-Logo: Max Lichtenberg)

We’re back off the track. Finally. Der Anstoß kam von Neil Young, dem Harvey Keitel der Gitarre. (By the way: Happy Birthday, Mr. Wolf! Lotsa cream, lotsa sugar in your Gourmet-Kaffee!). Im Ambulance Blues – offizieller MGB-Deadline-Soundtrack – singt Neil: „You’re all just pissin’ / in the wind / You don’t know it but you are.“ Das gab uns zu grübeln. Der Chef meinte, „dann macht eben das Fenster zu, Ladys und Gentlemen.“ Hirnmittelstürmer Lord Waldemar konterte: „Der Wind kommt von innen.“ Darauf Lea: „Check out the big brain on the Lord! Ich wette eins zu Lotto, das liegt am poetischen System.“ Chief C., der nach Monaten auf Reisen endlich wieder in unser Snore Room gefunden hatte, zog die Ernstbremse: „Come on folks, don’t get fucking serious. Morgen annualisiert sich unser erster MGB-Post zum dritten Mal. Let’s prost!“ L. Zocco verteilte Trinkhopfen. Neun Bügelverschlüsse ploppten synchron. Eine Hymne wie der Urknall im noch nicht erfundenen Auge des Weltalls. Ein Ohrenblick magischer Irrelevanz, aber schön.

Wir wussten, es war der letzte ruhige Tag in diesem Jahr. Ab morgen würde uns die Welt zu Tode kondolenzen, quasi die Bude einspammen mit Glückverwünschungen und all dem ballastreichen Höflichkeitskram. Es war Zeit für bierschaumvollmundige Ankündigungen. Und der Chef hatte ein wahres Fat-Pack am Start. Feierlich öffnete er den Plastikbauch unseres stolzen Spartigers (yep, auch bei kleinen Dingen legen wir Wert auf Exotik), schüttelte ein paar irische Cent heraus und verkündete mit metallischem Glanz in den Augen neue Stars, neue Rubriken, neue Whatsofuckingever. Wir konnten spüren, wie die Erde jauchzte „Cheee, them guys are back!“ und vor lauter Freude ihren gemächlichen Trab auf dem Sonnenrundweg (Icarus-Walk) beschleunigte und das Jahr um ein paar Tage kürzer wurde. Fucking Weltrekord. Aber das war nicht unsere Mission. Wir wollten die Erde bescrewballern, bechillen, beglobebloggern, anstatt sie noch mehr zu beschleunigen.

Unsere Blicke waren entschlossen, unsere Herzen pumpten edlen Stoff durch die Pipelines, unsere Energiesparsynapsen glimmten hochleistungsbereit. „Here we blog again“, sagte Max Lichtenberg, der gerade aus einer stilprägenden Bildschirmschoner-Epoche erwachte. Und als wir uns endlich an die Arbeit machten, schrammelte Neil Young immer noch. And there ain’t nothin’ / like a friend / Who can tell you / you’re just pissin’ / in the wind.

Wir wünschen uns einen arschcoolen Geburtstagsbastard, aber trocken. Und euch, werte Scroller, wünschen wir, dass ihr uns das auch wünscht. Sonst müssen wir andere Webseiten aufziehen.

Keep the tiger yearning, folks!

Die Munich Globe Bloggers

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