„Watch out for diabolical Masterminds“

Five Hotspots to go under 2013

Schiffbruch ohne Tiger: Weltuntergang für den schmalen Geldbeutel (Foto: Munich Globe Bloggers)

Schiffbruch ohne Tiger: Weltuntergang für den schmalen Geldbeutel (Foto: Munich Globe Bloggers)

Alle Jahre wieder: Weltuntergang verpasst? Macht nix. Nach der Apo ist vor der Apo. Wir Munich Globe Bloggers haben keine Pleite gescheut, um unseren Lesern fünf lavaheiße und gnadenlos weltuntergangsaffine Places to die an die Pumpe zu tackern. Happy Drowning 2013!

1. Bei Raider und Twix! Erichs Mystery Park heißt jetzt Jungfrau-Erlebnispark. Nein, nicht die DDR. Wir meinen Erich von Dänikens begehbaren Bücherschrank im Schweizer Ort Interlaken. Sehr beliebt ist Erichs Weltuntergangsrätsel-Mall bei Außerirdischen. Bestimmt wegen der vielen kostenlosen UFO-Parkplätze.

2. Brüssel war schon immer neben der Kappe. Bei all den Schnapsideen mit denen die EU-Zentrale das Leben der gemeinen Europäer versüßt, wäre eine EU-Weltuntergangsverordnung nur konsequent. Das Brüsseler Atomium wurde zur Expo 1958 aufgestellt. Als Symbol für die friedliche Nutzung der Atomkraft. Brüssel ist ja auch Welt-Humor-Hauptstadt. Was aus dieser grandiosen Idee geworden ist, zeigen all die kleinen Desaster-Highlights von Tschernobyl bis Motherfuckushima. Wahrlich, ein strahlender Ausblick.

3. Den Weltuntergang hat Christo noch nicht verpackt. Demnächst wenigstens Politiker-Phrasen? Sein neues Projekt Big Air Package im Phrasometer Oberhausen ist nah dran. Der zylinderförmige Airbag mit einem Volumen von 177.000 Kubikmeter würde zumindest die Luftverschmutzung der letzten 30 Neujahrs- und Weihnachtsansprachen schlucken. Fast ein Phrasenmauerfall.

4. Kleiner Spaziergang durch die Apokalypse? Dem Untergang mal so richtig an den Hintern fassen? Auf nach Athen! Die krisenfesten Athen Greeters geben Ihnen sehr persönliche Einblicke in die City of Crisis. PS: Falls jemand ein Mitbringsel sucht für seine Athener Gastgeber – das Importverbot für Eulen wurde vor einigen Jahren aufgehoben.

5. Sorry, jetzt wird’s persönlich. Als Fans der coolsten TV-Serie seit der Sintflut – Mit Schirm, Charme und Melone – denken wir bei Weltuntergang natürlich an Emmas Abgang in der Folge Auf Wiedersehen, Emma (The Forget-Me-Knot, 1968). Hören wir Emmas letzte Worte an John Steed („Always keep your bowler on in times of stress and watch out for diabolical masterminds“), haben wir sofort wieder die fucking Niagarafälle im Gesicht. Erst recht, wenn wir Steed sehen, wie er am Fenster seiner Londoner Wohnung (3 Stable Mews) steht und Emma nachblickt, die ein letztes Mal von der Straße winkt. Gefilmt wurde in Duchess Mews, Marylebone. Verfluchtes Pflaster!

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>